Wir über uns

Schön, daß Sie auf unserer Seite gelandet sind.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, uns einmal vorzustellen:

Mein Name ist Inka Störmann-Thies.

Ich bin zur Zeit Rassebeirätin beim Pferdestammbuch SH/HH,

Zuchtbeauftragte der IGF-Regionalgruppe SH/HH der Interessengemeinschaft Fjordpferd ( IGF), sowie FN-anerkannte Zuchtrichterin.

Geboren wurde ich am 19.5.73 in Heide in Schleswig-Holstein.
Hauptberuflich verdiene ich das Heu für meine Fjordpferde in einer Sozialpsychiatrie in der ich als Erzieherin und Hauswirtschaftsmeisterin psychisch kranke Erwachsene in einer Reha-Maßnahme betreue.

Unsere kleine Familie, bestehend aus unserer Tochter Marlin, meinem Mann Birger Thies und mir, widmet sich mit viel Herzblut der Fjordzucht.

Birgers weiteres Hobby hat zwar auch mit Pferdestärken zu tun, ist dennoch etwas anders:

Seine Harley Davidson V-rod muscle                     Inka, Resen und Birger auf der Bundeshengstschau 2009

   Inka, Resen und Birger bei der Bundeshengstschau - Equitana 2009

 

Othello

Außer den Fjordpferden bleibt wenig Zeit für andere Hobbies, dennoch liebe ich es, mit unseren Freunden zusammen zu sein, lange Strandspaziergänge zu machen und – nicht zu vergessen – meiner Landseerzucht nachzugehen.
Außer für die Zucht von Fjordies schlägt mein Herz nämlich auch noch für unsere Hunde. Zu unserer Familie gehören ebenfalls Landseerhündinnen Charlotte, Käthe und Hermine, mit denen ich viel Zeit verbringe und die eigentlich immer mittendrin sind. Mit Cera- Charlotte vom Promnitztal, wie unser schwarz-weißer Riese richtig heißt, sind wir in die Landseerzucht eingestiegen und freuen uns auf quirligen Nachwuchs. Käthe alias Quanda Amine us Arsnouphis und Bhermine vom Klosterhof sind unsere Youngsters und sollen Charlotte unterstüten, was sie auch mit vielen wilden Aktionen beim täglichen Rumrockern zwischen den Pferden machen.Wir züchten im VLD, einem VDH-angeschlossenem Verein.


Mehr Fotos von meinen Hunden findet ihr auf der Homepage der Landseer vom Klosterhof!


                                                           

Viel Unterstützung bei all meinen Vorhaben erhalte ich von meiner Schwester Marita Ranneck, die mit ihren Söhnen Leon und Levi und den Töchtern Lykka Sopie und Lu ebenfalls auf dem Klosterhof wohnt.
Marita und ich sind ein eingespieltes Team und sie ist ebenso fjordinfiziert wie ich. Bei allen Trainingsvorhaben, Ausstellungen, aber auch im Alltäglichen ist sie eine entscheidende Teilhaberin meiner Fjordzucht.

 

Stolze Schwestern mit der hoffnungsvollen Zukunft des Klosterhof's:

Klosterhof's Sole von Bundesprämienhengst Resen aus der Solstrale

 

 

 

 

 

 

Marita mit Franka 1985

 

Früh übt sich: Marita 1985 auf der Verbandsstutenschau in Rendsburg. Vorgeführt hat sie ihr Pony Franka v.d. Goudackers, genannt Heidi, die viele Siege und Platzierungen erreichen konnte. Daneben unser Vater Hans-Werner, von dem wir unsere Pferdeliebe wohl geerbt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marita mit Elitehengst Ricardo Baron auf der Körung in Neumünster

 

 

 

 

 

 

Leon auf dem norwegischen Prämienhengst "Resen"

 

 

Menschen- und Pferdekind: Leon und Flaschenfohlen Kiara Baroness

 

Leon mit Raik

 

 

Levi mit unseren Fohlen

Die Vorgeschichte:

Meine Liebe zu den Fjordpferden konnte ich schon sehr früh auf dem Ponyhof meiner Eltern entdecken. Sie betrieben einen Kinderferienhof und einen Reitbetrieb, der in Grünenthal direkt am Nordostseekanal in herrlichem Ausreitgelände lag.


1978: Erste Reitversuche auf dem Ponyhof meiner Eltern. Ich bin ganz links auf der Scheck-Shettystute. Stilistisch eine Katastrophe -aber immerhin im Kleidchen!

Meine Eltern probierten viel hin und her, welche Rasse kinderfreundlich, rittig, liebenswert, robust und
einfach unkompliziert für den Betrieb war. So entschieden sie sich dann für eine Shetlandpony- und eine Fjordzucht.

 
1985 Inka mit "Petra"                                       1999 Inka mit St.Pr.St. Salomee Baroness - hier als Siegerin bei der Verbandsstutenschau

Neben der Reiterei wurde aktiv mit den Pferden gezüchtet und so manche Schleife wurde schon von uns Kindern auf Zuchtausstellungen mit unseren Ponies ergattert.

Wahrscheinlich können wir gar nichts für unsere Zuchtleidenschaft, denn schon mein Urgroßvater Johann Störmann züchtete Pferde und reiste bereits damals mit seinen Zuchterfolgen nach Frankreich und zur DLG Ausstellung. Bei damaligen Verkehrsverhältnissen halte ich ihn für sehr engagiert – oder war er auch einfach nur pferdeverrückt?

Unsere erste Fjordstute auf dem elterlichen Hof hieß Mona. Sie war eine  Stute mit der wir Kinder alles machen konnten. Sie verlor nie die Geduld mit uns und machte von Schlittentouren über wilde Indianerspiele im Wald alles mit, was wir Kinder von ihr verlangten.


Mona - sie kam 1977 auf den Hof meiner Eltern, ich war damals 4 Jahre alt.  - Mona vor dem Schlitten


Bahnenpflege 1978: mein Bruder Andreas Störmann mit unseren ersten Stuten Mona und Lisa

Später wurde die Fjordzucht professioneller und nach dem Hengst Stanley, der aufgrund seiner Dämpfigkeit dann keine allzu lange Lebenserwartung mehr hatte, kam im Frühjahr 1985 der damals 2- jährige Roni Baron auf unseren Hof in Grünenthal.


Stanley

Ich weiß noch ganz genau, wie mein Vater ihn vom Anhänger lud, mich – damals 12-jährige - auf seinen Rücken hob, eine Runde am Strick mit mir um den Anhänger ging und meinte, dass das unser neuer Zuchthengst werden sollte.

Hier nahm meine Fjordiemanie ihren endgültigen Lauf!

Roni Baron wurde mein Lieblingspferd und inmitten der anderen rund 60 Pferde, die unser Hof beherbergte, hatte ich nur noch Augen für ihn.
Er hatte tolle Zuchterfolge und ich machte meine Reitabzeichenprüfungen und erreichte die ersten Turniererfolge auf ihm.

Als ich dann in die Ausbildung ging, wurden stets Betriebe gesucht, in denen es möglich war, Roni Baron mit dabei zu haben. Von 130 DM Lehrlingsgehalt wurde er durchgeschleppt. Wir gaben für Futter einige Voltigierstunden im Gegenzug.

1993 zog ich zurück in die Heimat Richtung Hademarschen und mietete mir Stallungen und Weide für ihn. Es war sonnenklar, was vom ersten selbstverdienten Geld gekauft werden sollte: Zuchtstuten für ihn!

Gesagt-getan. So kam 1993 die Stute Jessica in den Stall, Ende 1994 folgten Solstrale und Prinsesse Berta.
Als diese fohlen sollten, überlegten wir und, dass wir mehr Platz und vor allem etwas eigenes wollten.
So kauften wir im Mai 1995 den Klosterhof in Flethsee und bauten dort alles für Mensch und Tier um, so dass genug Platz und Komfort für alle vorhanden war.